Meine Kapstadt Reisepläne: In Vorbereitung zu meiner Südafrika-Reise habe ich alle Informationen zur besten Reisezeit, Klima sowie einige Tipps für Backpacker für das Westjkap zusammengestellt.

Schon lange spiele ich mit dem Gedanken, mich endlich einmal an Afrika heranzuwagen. Klar hat es mich schon ein paar Mal nach Marokko verschlagen, aber ich schreibe hier von einer Tour durch das Herz des Kontinents.

Einmal die Berggorillas in Uganda beobachten. Tauchen in Mosambik und den Kilimandscharo besteigen. Bislang blieb es aufgrund stereotypischer Vorurteile bei träumerischen Gedankenspielen. Bis Christina von mrsberry.de bei mir anrief und mich fragte, ob ich sie auf einen Trip nach Südafrika begleiten würde.

„Na klar Christina, ich bin deine Frau! Was muss ich tun, um dabei zu sein,“ fragte ich und innerhalb weniger Tage war der Deal perfekt.

Bereits nächste Woche wird es nach Kapstadt gehen. Wie ein kleines Kind fiebere ich dem Abflug entgegen und streiche die Tage aus dem Kalender.

Ist Südafrika gefährlich für mich?

Zunächst fliegen wir mit Condor nach Kapstadt. Bis dahin muss ich noch die Einreisebestimmungen und aktuelle Sicherheitslage in Südafrika checken, weil meine Eltern gerade am Rad drehen und mir mit allen möglichen Horrorszenarien die Vorfreude verderben.

Sie machen sich natürlich Sorgen, aber ich denke, Südafrika ist ein relativ sicheres Reiseland, solange ich ein paar Sicherheitshinweise einhalte wie abends nicht alleine auf der Straße zu spazieren oder einen behinderten Sportler zu daten.

Die beste Reisezeit für Kapstadt

Südafrika liegt auf der Südhalbkugel, weswegen die Jahreszeiten denen auf der Nordhalbkugel entgegengesetzt sind.

Somit sind wir auch zur besten Jahreszeit vor Ort, nämlich dem Frühling im November. Da in Kapstadt mediterranes Klima herrscht und die Hauptsaison von Dezember bis März läuft – und dementsprechend auch überlaufen und teuer ist – liegen nicht nur die Temperaturen im November bei angenehmen 25 Grad bei strahlendem Sonnenschein. Nein, auch die Preise sind noch nicht angezogen und es gibt ein paar schöne Schnäppchen für Backpacker zu holen.

Im Frühjahr und auch im Herbst am Rande der Hauptsaison gibt es weder anstrengende Hitzewellen noch Touristenströme in Kapstadt. Im Winter dagegen in den Monaten Juni bis September kann es viel regnen und stürmen mit Temperaturen unter dem Gerierpunkt.

Kapstadt und das Westkap

Tafelberg Kapstadt (c) Jana Lindner
In Kapstadt angekommen, werden wir uns einen Mietwagen mieten und uns im Linksvekehr üben. Eigentlich müsste ich nach meinen vier Jahren Australien daran gewöhnt sein, doch Autos schüchtern mich irgendwie ein, weswegen ich meistens lieber Fahrrad fahre.

In Kapstadt will ich unbedingt auf den Tafelberg und die grandiose Aussicht genießen. An einem der vielen Strände endlich wieder frische Meeresluft einatmen und surfen gehen.

Und natürlich darf ein Ausflug an südwestlichste Punkt Afrikas nicht fehlen, dem legendären Kap der Guten Hoffnung. Allein der Name klingt nach Sehnsucht und dem Stoff, aus dem jahrhundertealte Seefahrerträume gemacht worden sind. Der warme Indische Ozean trifft auf den rauen Atlantik und die Wellen tosen vor rauen Klippen. Mit etwas Glück sehen wir hoffentlich auch die riesigen Südkaper.

Von Kapstadt aus geht es dann die Westküste entlang bis zur Thali Thali Game Lodge, in der wir ein paar Nächte bleiben und uns auf Safari begeben werden. Obwohl das Westkap nicht für die Sichtung der Big 5 bekannt ist, hoffe ich inständig, dass wir ein paar der heimischen Giraffen, Kudus und Zebras sehen werden.

Afrika Steppe Tiere (c)  Jana Lindner

Anschließend führt uns unser Weg gen Osten in die Grotboos Private Nature Reserve in Hermanus. Das 2500 Hektar große Reservat liegt direkt an der Küste, wo sich der Indische Ozean und der Atlantik treffen. Am Ort soll eine einzigartige Meeresbiodiversität mit unzähligen Sichtungen von Weißen Haien, Glattwalen, Robben, Pinguinen und Delfinen.

Allein der Gedanke daran, diese Tiere bald life in der Wildnis sehen zu dürfen lässt das Taucherherz in mir höher schlagen. Lange habe ich auch überlegt, ob ein Käfig-Tauchgang mit den Weißen Haien sein muss, aber der Adrenalin-Junkie in mir hat sich dazu entschlossen. Bis heute habe ich noch Alpträume von meinem letzten Hai-Tauchgang auf den Fidschi-Inseln, als ich ganz ohne Sicherung mit den fiesen Urzeit-Bestien tauchen war.

Was sagt ihr dazu? Habt ihr noch andere Tipps für mich? Was sollte ich auf jeden Fall während meiner Reise an das Westkap gesehen, probiert, erlebt habe? Ich freue mich auf eure Tipps und Tricks.

*Offenlegung: Auf dieser Reise werden wir freundlicherweise von Condor, South African Tourism, der Thali Thali Game Lodge und dem Grootebos Privat Nature Reserve unterstützt.