Thailand – Kho Phi Phi
4.1Tauchen
Kaum Strömungen
Sichtweiten
Unterwasser Flora und Fauna
Nachhaltigkeit
Geeignet für Anfänger

Tauchen auf Kho Phi Phi in Thailand: Kho Phi Phi gehört wohl zu den schönsten Inseln der Welt und der Tauchgang auf der thailändischen Insel gehörte zu meinen Highlights.

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Ich habe mich immer gefragt, warum Backpacker solche Geldfuchser sind und um jeden Cent feilschen. Und dann sollte ich in Ton Sai für drei Tauchgänge 3900 Baht zahlen. Umgerechnet nicht einmal 100 Euro und ich versuchte, einen niedrigeren Preis auszuhandeln. Als ich das bemerkte, schämte ich mich und bezahlte kleinlaut den Preis. Immerhin wollte ich an einem der schönsten Orte der Welt die Unterwasserwelt erkunden.

Vom thailändischen Kletterparadies Ton Sai aus holte uns früh morgens acht Uhr ein kleines Longtailboot Uhr ab. Leider dockten wir nach einigen Minuten an einem riesigen Tauchboot aus Ao Nag an, auf dem bestimmt dreißig Leute an Bord waren.

Intimität buchstabiert sich für mich anders, aber unsere fröhliche Tauchlehrerin Becs aus Schottland versicherte uns, dass wir uns unter Wasser von den anderen Tauchern trennen würden und auch noch andere Lebewesen sehen würden als Menschen.

Das Anemonenriff nahe Kho Phi Phi ist eine verschüttete Kalksteinspitze, die die Wasseroberfläche bis auf fünf Meter erreicht.

Farbenfrohes Anemone Reef auf Kho Phi Phi

Anemonefisch-c-Anja-Knorr
Die maximale Tauchtiefe geht bis auf 24 Meter und das Riff besticht durch ein farbenfrohes Meer von bunten Anemonen und deren ängstlichen Bewohnern so weit das Auge reicht. Gelbe Muränen und Triggerfish sowie einige ansehnliche Feuerfische, die mich mit ihren fächerförmigen Brustflossen immer wieder faszinieren.

Sichtweiten: 10 – 20 Meter
Maximale Tiefe: Bis 30 Meter
Wassertemperaturen: Rund 29°C das ganze Jahr
Beste Reisezeit: Januar – April
Attraktionen: Clownfisch, Anemonen, Leopardenhaie

Phi Phi Shark Point

Hydra-Divers-c-Anja-Knorr
Leider war der zweite Tauchgang am Shark Point ein völliger Reinfall. Bei Sichtweiten von nicht mehr als drei Metern und starken Strömungen hatte ich meine liebe Mühe, meinen holländischen Dive Buddy Joost nicht aus den Augen zu verlieren und mich zu verirren. Natürlich haben wir dabei keinen einzigen Fisch gesehen. Aber so ist das beim Tauchen, Garantien gibt es keine, jeder Tag ist anders und häufig ändern sich die Bedingungen schon innerhalb weniger Stunden.

Am Shark Point wachsen in bis zu 20 Metern Tiefe bizarre Korallenformationen und wie der Name schon sagt, hängen dort viele Leopardenhaie herum. Nach dem Mittagessen während unseres letzten Tauchganges herrschten bessere Bedingungen, und wir sahen unzählige Muränen, Barrakudas und sogar eine Seeschlange.

Sichtweiten: 10 – 20 Meter
Maximale Tiefe: 32 Meter
Wassertemperaturen: Rund 29°C das ganze Jahr
Beste Reisezeit: Januar – April
Attraktionen: Leopardenhaie, Seeschlangen, Barrakudas, Schnapper, Muränen

Ton Sai Tauchgang Operator

Hydra Divers
Ton Sai
Kosten: 3900 Baht

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