Dein ultimativer Reiseführer für Jordanien – Für deine individuelle Rundreise durch Jordanien bist du mit meinen Reisetipps und einer Auflistung der wichtigsten Sehenswürdigkeiten bestens vorbereitet. Ebenso erfährst du, dass Jordanien eines der sichersten arabischen Länder ist und worauf du als alleinreisende Frau trotz Reisewarnungen achten solltest. Kennst Du schon meine Backpacking Packliste?

Was mir an Jordanien vor allen Dingen in Erinnerung bleiben wird, ist die allgegenwärtige Leere. Nein, ich meine damit nicht meine Innere, obwohl ich von Zeit zu Zeit zu Trübsal neige. Sondern wortwörtlich herrschte an allen touristischen Orten wie Petra, Jerash, Bethanien oder dem Toten Meer gähnende Leere. Ich verstand es nicht, die Sehenswürdigkeiten waren atemberaubend schön und die Jordanier emfingen mich mit offenen Händen und Herzen. Schaut euch einmal selber das Video an, das ich über dieses schöne Land gedreht habe.

In den letzten Jahren haben die Jordanier ordentlich Geld in ihre touristische Infrastruktur und die Sicherheit des Landes investiert. Es wurden große Touristenzentren, Parkplätze und Shoppingbereiche für Souvenirs gebaut, so als hätten sie sich für einen Massenandrang vorbereitet. Doch als ich mich mit Einheimischen in der quirligen Hauptstadt unterhielt, blickte ich immer wieder in traurige Gesichter, die mir erzählten, dass die Touristen wegbleiben würden, weil nur wenige Hundert Kilometer von Amman entfernt der Bürgerkrieg in Syrien tobt. In einem anderen Land.

Sogar das Auswärtige Amt warnt:

„Es besteht eine allgemeine Gefahr von Terroranschlägen in Jordanien und eine Sicherheitsgefährdung, insbesondere an Orten, die von Ausländern besucht werden. Die jordanischen Behörden haben daher ihre Sicherheitsvorkehrungen an diesen Orten entsprechend erhöht.“

Warum also reist du dorthin, wo zurzeit doch die Einheimischen in die entgegengesetzte Richtung unterwegs sind, wurde ich mehr als einmal gefragt.

Wir tendieren wohl dazu, alles in einen Topf werfen: Syrien, Irak, Libanon, Israel, Westjordanland, Palästina oderJordanien. Das ist doch alles das gleiche, denken sich viele. Und auch ich machte mir immer mehr Sorgen, je mehr meiner Freunde mich darauf aufmerksam machten.
 

Vorurteile abbauen

Amman Jordanien (c) Anja Knorr
Aber weil du Vorurteile am besten dadurch abbaust, in dem du in das Land reist und dir selbst ein Bild machst, folgte ich dem Ruf nach Jordanien. Schließlich sollten wir auch nicht vergessen, dass in Jordanien seit mehr als 30 Jahren Frieden herrscht und das Land sozusagen als Schweiz des Nahen Ostens gilt.

Und tatsächlich, in Amman und dem Rest des Landes spürte ich nichts von der Panikmache im Westen. Im Gegenteil: Lebensfreude durchzog das Land, und ich fühlte mich nicht nur sicher sondern auch willkommen.

Jordanien überwältigte mich mit seiner beeindruckenden Schönheit, zahlreichen Kontrasten und vielen Superlativen: Weltnaturerbe, Weltkulturerbe, Weltgastfreundschaftserbe und viel Geschichte. Und dabei ganz ohne den Touristenmassen, die oftmals in anderen Orten ein Genießen unmöglich machen.

Sicheres Jordanien – Lass dich nicht verunsichern

Prinzipiell gilt Jordanien als eines der stabilsten und sichersten Länder der arabischen Welt. Die Einheimischen sind westlichen Reisenden gegenüber sehr aufgeschlossen und viele Jordanier haben im Ausland studiert und gelebt.

Gerade die vielgerühmte arabische Gastfreundschaft sorgt dafür, dass du dich im ganzen Land relativ unbedenklich bewegen kannst. Natürlich gilt dabei der gesunde Menschenverstand: Auch in Deutschland würdest du deine Wertgegenstände nicht offen zur Schau stellen.

Alleinreisende Frauen sollten auf angemessene Kleidung achten und dunkle Gassen meiden. Gegen männliche Aufdringlichkeit hilft, resolut aufzutreten und gegebenenfalls laut zu werden.

 

Amman – Die Stadt auf 19 Hügeln

Amman Jordanien (c) Anja Knorr
Ausgangspunkt ist mit dem Flieger wohl immer die lebendige Metropole Amman. Die Hauptstadt Jordaniens präsentiert sich als eine Stadt voller Kontraste und als ein Schmelztiegel von Tradition und Moderne. Muslime und Christen leben friedlich miteinander.

Trotz des biblischen Alters der Stadt wirkte Amman modern und wie aus dem Boden gestampft. Denn Amman begann erst seit 1948 durch den Zustrom palästinensischer Flüchtlinge rasch zu wachsen und entwickelte sich dementsprechend udrch westlichen Einfluss. Als Resultat stehen extrem viele Neubauten in der Innenstadt.

Sobald ich jedoch die Stadt verließ tat sich ein anderes Bild auf: Steinwüste, viele Nomadenzelte, Kamele, Esel und immer wieder viereckige Steinbauten pflasterten den Weg an der modernen Autobahn, die so viel entwickelter aussah als die Häuser am Straßenrand.

Amman beherbergt mit vier Millionen Einwohnern mehr als die Hälfte der Einwohner Jordaniens und liegt inmitten einer hügeligen Landschaft – mit der Wüste auf der einen und dem fruchtbaren Jordantal auf der anderen Seite.

Vom Zitadellenhügel aus erstreckt sich ein weiter Blick über das Häusermeer und auf die historischen Sehenswürdigkeiten der Stadt:

Amman Jordanien (c) Anja Knorr (11)

Das Römische Theater

Amman Jordanien (c) Anja Knorr (8)

Die Ruinen des ehemaligen Herkulestempels

Amman Ummayadenpalast Jordanien (c) Anja Knorr

oder die steinernen Überreste des Ummayadenpalastes.

Amman Jordanien (c) Anja Knorr (15)

Und immer wieder diese überwältigenden Ausblicke.
 

Die Festung von Ajloun

Ajloun Casle Jordanien (c) Anja Knorr (2)
Eine Tagestour von Amman entfernt zeugen imposante Wüstenschlösser und Festungen von der reichen Kultur Jordaniens. So wie die im 12. Jahrhundert erbaute Festung Ajloun, die zur Verteidigung gegen christliche Kreuzfahrer errichtet wurde.

Von der Burg hatten die Ritter eine gute Sicht in alle Richtungen und sie war nur eine von vielen Festungen, die mittels Feuer und Taubenpost Nachrichten weiterleiteten.
 

Jerash – Altes Rom mitten in Jordanien

Jerash Jordanien (c) Anja Knorr
Die Stadt Jerash im Norden Ammans zählt zu den weltweit am besten erhaltenen römischen Provinzstädten und liegt an einer der ältesten Handelsrouten der Welt. In der Antike machte Jerash sogar Petra als Handelsstadt Konkurrenz.

Nach seiner Glanzzeit verschwand die Stadt war jahrhundertelang unter sehr viel Sand und Asche, wurde im Verlauf der letzen Jahrzehnte jedoch wieder ausgegraben und aufwendig restauriert.

Die Stadt befindet sich in einem unglaublich guten Zustand und vermittelt einen wunderbaren Eindruck, wie das Leben im alten Rom wohl war. Ich stellte mir kleine Kinder vor, die auf den Straßen spielten und Philosophen und Politiker, die auf den Straßen in wichtige Gespräche vertieft waren.

Jerash Jordanien (c) Anja Knorr (1)

Auf prachtvollen Kolonnadenstraßen durchschritt ich den Triumphbogen, der zu Ehren des Kaisers Hadrian im Jahr 129 gebaut wurde

Jerash Jordanien (c) Anja Knorr

Und lief weiter zum ovalen Forum, der wohl einmal als Handelsplatz oder Opferplatz diente.

Jerash Jupitertempel Jordanien (c) Anja Knorr

Oberhalb des Forums lag der imposant thronende Jupiter-Tempel, der auf einem gewaltigen Tonnengewölbe errichtet wurde.
 

Petra – Legendäre Felsenstadt

Petra Jordanien (c) Anja Knorr (18)

Petra Jordanien (c) Anja Knorr

Petra war mein Highlight und der eigentliche Grund, warum ich nach Jordanien fahren wollte. Ich bin großer Indiana Jones Fan und das weltberühmte Schatzhaus war ein wichtiger Ort in „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“.

Auch Lawrence von Arabien schwärmte Petra sei „der herrlichste Ort der Welt“ und so etwas wie ein Weltwunder der Neuzeit. Allein das Schatzhaus war den langen und anstrengenden Fußweg durch das weitläufige Areal der rosaroten Felsen wert.

Petra wurde vor über 2000 Jahren von den Nabatäern als Handelsstadt erbaut und hatte zu seinen Glanzzeiten bis zu 40.000 Einwohner. Die Felsenstadt war über 1000 Jahre in Vergessenheit geraten, bis sie 1812 vom Schweizer Forscher Johann Ludwig Burckhardt wieder entdeckt wurde. Doch noch heute beeindrucken die riesigen Felsengräber, Tempelfassaden, Grabhallen und Felsreliefs in dem weitläufigen Areal..

Unbedingt mitnehmen: Kopfbedeckung, Sonnencreme, Wasser.

Eintritt Tagesticket: 50 JD (rund 63 Euro)

Eintritt 3 Tage: 60 JD (75 Euro)
 

Bethanien – so viel Wirbel um Wasser

Bethanien Jordanien (c) Anja Knorr (1)

Bethanien Jordanien (c) Anja Knorr (3)

Bethanien liegt rund 45 Fahrminuten westlich von Amman entfernt und gilt als Ort, an dem Johannes der Täufer lebte und Jesus Christus getauft wurde. In der Bibel unter Johannes 10:40 wird Bethanien an der Stelle erwähnt, an der Jesus der Steinigung durch die Juden in Jerusalem entkommt:

„Dann ging er wieder fort auf die andere Seite des Jordans, an den Ort, wo Johannes zuvor getauft hatte, und blieb dort.“

Allerdings streiten sich die Experten, ob es sich bei der Stelle tatsächlich um die Taufstelle Jesus Christus handelt und so genau, weiß das niemand. Das hielt die Israelis und Jordanier jedoch nicht davon ab, auf beiden Seiten Pilgerorte zu bauen und gerade die israelische Seite war extrem pompös und mit religiösen Pilgern, die sich theatralisch in das heilige Wasser schmissen, bevölkert.

Auch war ich ziemlich verwundert, wie klein der Fluss Jordan in Wirklichkeit doch war und fragte mich, warum ein derart ausgetrockneter Fluss zu derartigen Konflikten in der Region führte. Ich nahm mir vor, daheim zu recherchieren, warum in der Vergangenheit so viel Wirbel um einen kleinen, verschmutzten Fluss betrieben wurde. Ich befand mich wohl zur Trockenzeit dort und normalerweise führt der Jordan vergleichsweise viel Wasser und ist somit ein zentrales Element in der Trinkwasserversorgung der Region.

Bethanien Jordanien (c) Anja Knorr (4)

Aufgrund der geografischen Nähe zum Westjordanland musste ich auf dem Weg zur mutmaßlichen Taufstelle verschiedene Checkpoints abfahren und Genehmigungen einholen.

 

Jungbrunnen Totes Meer

Totes Meer Jordanien (c) Anja Knorr
Das Tote Meer ist ein See der Superlative.

Der größte Salzsee der Welt.

Mit mehr als 400 Meter unterhalb des Meeresspiegels auch der tiefste Punkt der Erdoberfläche.

Der für seine Heilkraft bekannte See bietet eine weltweit einzigartige Kombination aus mineralhaltigem Wasser und Schlamm. Am Ufer standen Tonschalen mit Schlamm aus dem Toten Meer bereit und mir wurde gesagt, dass man zehn Jahre jünger aussehen würde, wenn man sich damit einreibt. Dann wird gewartet bis der Schlamm trocken an der Haut klebt und dann ab ins Wasser.

Zur Sicherheit schmierte ich mir den weichen Brei drei Mal an einem Tag auf meine Haut, doch ein Blick in den Spiegel zeigte außer einer allergischen Reaktion kein Verschwinden meiner Falten.

Das Schweben auf dem Wasser war jedoch ein Erlebnis für sich. Wie eine Boje schwebte ich über das Wasser und las sogar eine Zeitschrift im Wasser.
 

Wadi Rum – Schroffe Felsen und feiner Wüstensand

Wüste Jordanien (c) Anja Knorr (4)
Ein Wadi bezeichnet eigentlich ein ausgetrocknetes Flussbett, das nach starken Regenfällen zeitweise Wasser führt. Als ich im Wadi Rum stand, sah ich jedoch nichts außer feinem Wüstensand und bizarre Felsformationen.

Der legendäre Tausendsassa Lawrence von Arabien beschrieb das Wadi Rum einst als „weitläufig, einsam und gottähnlich“. Und gerade bei einer Fahrt mit dem Heißluftballon über das weite Wüstental wird klar, dass die Landschaft von Menschenhand nahezu unberührt ist.
 

Canyoning im Wadi Mujib

Wadi Mujib Jordanien (c) Anja Knorr
Leider war das Wadi Mujib wegen Überschwemmungen während meiner Zeit in Jordanien gesperrt. Regen in der Wüste, ich konnte das kaum glauben bei der staubtrockenen Landschaft überall.

Auf Fotos und am Eingang sah das Wadi jedoch wahnsinnig schön aus, erinnerte mich an den Grand Canyon in den USA. Ich hatte mich wirklich sehr auf das Canyoning durch die Schluchten und Wasserfälle gefreut, aber die paar Mal im Jahr, in denen es in der Wüste regnet ist wohl eher ein Freudentag für die meisten Menschen, daher wollte ich nicht rummotzen.
 

Der Jordan Pass – Viel Jordanien für wenig Geld

Der Jordan Pass funktioniert als Besucherticket, das zum kostenlosen Eintritt zu vierzig Sehenswürdigkeiten berechtigt, darunter viele historische Stätte wie Petra, Museen und Naturparks. Zusätzlich werden mit ihm die Visagebühren erlassen, die fällig werden, wenn du in das Land einreist. Du musst also den Pass vor der Anreise erwerben und dann sparst du dir die 40 JD (rund 51 Euro).

Das Besucherticket ist zu einem Preis von 70 Jordanischen Dinar (rund 88 Euro) erhältlich und kannst du unter jordanpass.jo buchen.

Folgende Sehenswürdigkeiten kannst du unter anderem damit abklappern:

✓ Die legendäre Felsenstadt Petra

✓ Das spektakuläre Wüstental Wadi Rum

✓ Die Kirche der Apostel

✓ Kreuzritterburg Kerak
 

Dein Jordanien Reiseführer

Hauptstadt: Amman

Fläche: 89.342 km²

Einwohner: Rund 6.7 Millionen

Währung: Jordanischer Dinar, 1 EUR = 0,7703 JD ( November 2015)

Zeitzone: UTC+2

Telefonvorwahl: +962

Strom: 230 V, 50 Hz, wie in Deutschland

Landesweiter Notruf: 192 (Polizei) 112/911 (Allgemein)

Sprache: Arabisch, oftmals auch Englisch und Deutsch.

Einreise: Bis max. 2 Monate kein Visum nötig. Kosten für ein einfaches Einreisevisum: 40 JD (rund $US 56) / Für die mehrfache Einreise 120 JD ( rund $US 170)

Budget: Rund 40 – 50 JD pro Tag.

Klima: Trocken und heiß. Im Winter oftmals Regen.

Beste Reisezeit: April bis Mai, wenn es selbst in der Wüste blüht.

Sicherheit: Alleinreisenden Frauen nur bedingt zu empfehlen und unbedingt den Dresscode beachten. Es ist sicherlich eine persönliche Ansichtssache, aber ich würde selber nur in der Gruppe durch Jordanien reisen, einfach weil alleinreisende Frauen dort fast nicht präsent sind. Andererseits kenne ich ein Mädel, das ohne Probleme durch Jordanien alleine gereist ist. Wie in allen Ländern gilt: Höre auf deinen gesunden Menschenverstand.

 

Die richtige Kleidung in Jordanien

Petra Jordanien (c) Anja Knorr (10)
Du solltest trotz des liberalen und toleranten Flairs niemals vergessen, dass Jordanien ein islamisches Land ist. In engen Tops mit herausquellenden Brüsten und kurz unter dem Hintern endenden Röcken solltest du dich nur vor die Hoteltür wagen, wenn du darauf stehst, permanent angegafft und hinterher gepfiffen zu werden. Sich als Frau – und auch als Mann – mit einer langen Hose und die Schulter bedeckenden T-Shirts zu bekleiden hat sicherlich auch etwas mit Respekt gegenüber der im Land vorherrschenden Kultur zu tun.

Natürlich ist man in Amman und einigen Touristenorten mit westlichen Sitten besser vertraut und nicht wenige einheimische Frauen liefen in hautengen Kleidern und ohne Kopftuch herum, doch ich persönlich mag es nicht, ständig mit den Blicken ausgezogen zu werden. Dazu sind mir nicht wenige jordanische Frauen aufgefallen, die in ihren farbenfrohen Schleiern und weiten Kleidern wunderbar fraulich und wunderschön aussahen. Wenn nur die sengende Hitze bei 40 Grad im Schatten nicht gewesen wäre, die mir die Klamotten am Körper kleben ließen.


✓ Mein wichtigster Tipp:
Unbedingt ein Tuch mitnehmen, das du dir gegen die Sonne und gegen eisigkalte klimatisierte Räume um den Kopf und die Schultern legen kannst.

 

Das solltest du unbedingt probieren

Amman Jordanien (c) Anja Knorr (13)

Baba Ghanush – Püree aus gegrillten Auberginen.

Baklawa – mehrere Lagen dünner Teig, mit gehackten Nüssen und süßem Honigsirup überzogen.

Tabuleh – Weizenschrotsalat mit Zwiebeln, Tomaten und viel Petersilie.

Shay – Tee mit viel Zucker und auf Wunsch mit frischer Minze.

Zarb – traditionelles Essen der Beduinen aus dem Erdofen.
 

Wusstest du, dass du in Jordanien…

… auch als Mann keine kurzen Hosen tragen solltest? In Jordanien legen die Menschen großen Wert auf gepflegte Kleidung und das Tragen von kurzen Hosen ist in den Augen jordanischer Männer lächerlich.

… auf keinen Fall öffentlich Zärtlichkeiten mit deinem Partner austauschen solltest?

… die Schuhe in Moscheen ausziehen solltest? Erkundige dich jedoch vorab, ob es überhaupt erlaubt ist, die Moschee zu betreten, da viele Moscheen für ausländische Besucher geschlossen sind. Beim Betreten auf jeden Fall lange Hosen tragen und Frauen auch langärmlige Shirts und ein Kopftuch, die bei großen Orten oftmals auch am Eingang ausgeliehen werden können.

… es von dir erwartet wird, auf traditionellen Märkten zu feilschen? Ich bin ja kein großer Fan davon und verhalte mich lieber bedeckt, aber es soll wohl auch großen Spaß bringen.

… die berühmte arabische Gastfreundschaft erleben wirst? Wildfremde Menschen, die du gerade erst in einem Café kennengelernt hast, laden dich unter Umständen zu sich nach Hause ein. Es ist sozusagen ein islamisches Gebot: Besonders bei den Beduinen in den kargen Wüsten war es eine heilige Pflicht, Gäste fraglos aufzunehmen und zu versorgen. Davon könnten wir uns mal eine Scheibe abschneiden.
 

Die wichtigsten arabischen Worte

✓ Assalam’aleikum = Guten Tag (Gruß)

✓ ‚Aleikum assalam = Guten Tag (Antwort)

✓ Merhaba = Hallo

✓ Ma’assalama = Auf Wiedersehen (wenn man geht)

✓ Fi amman allah = Auf Wiedersehen (wenn man bleibt)

✓ Shukran = Danke

✓ Hal tatakalum Al Engleaziah? = Sprechen Sie Englisch?

✓ Saha = Gesundheit / Prost

✓ Habibi = Meine Lieben

✓ Insha’Allah = So Gott will

✓ Yalla = Los

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